November

Rückblick: Südafrika

November 2017

Malaika Wa Azania: Born Free. Mein Leben im Südafrika nach der Apartheid

»Afrika wird jeden Tag ein bisschen freier – dank dir und dank mir. Wir werden nie wieder Fremde in unserer eigenen Heimat sein. Eines Tages wirst du das sehen, und dann wird sich ein echtes Lächeln auf deinem Gesicht ausbreiten. Begleite mich auf dieser Reise.«
Aus dem Vorwort von Simphiwe Dana

Kooperationspartner: die Basler Afrika Bibliografien.

Inhalt

Born Free. Mein Leben im Südafrika

Als Malaika Wa Azania 1991 in Soweto zur Welt kommt, liegt der Wandel in der Luft. Ihre Mutter und ihre Großmutter haben noch wie so viele unter der Apartheid gelitten, aber jetzt, jetzt bricht eine neue Ära an. Nelson Mandela wurde gerade aus dem Gefängnis freigelassen, und nie wieder sollen die Schwarzen in Südafrika Fremde in ihrer eigenen Heimat sein.

Doch die Umstände, unter denen Malaika aufwächst, sind hart. Zwar ist ihre Generation »born free«, in Freiheit geboren. Aber die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen sind immer noch drastisch, und der Weg durch das Schulsystem bis an die Uni ist selbst für ein kluges Mädchen steinig, wenn dieses Mädchen schwarz ist und in einer Township lebt.

Und so erzählt sie nun, Anfang zwanzig, ihre persönliche und zugleich sehr politische Geschichte. Sie will den Mächtigen in ihrem Land die Augen öffnen, wie das Leben in der Township wirklich ist, und erklären, wie es sich anfühlt, den Raum zu betreten, der vormals Weißen vorbehalten war. Sie schreibt in der Hoffnung auf ein wahrhaft freies Südafrika. Malaika Wa Azania ist emotional und kämpferisch – die starke Stimme einer neuen Generation.

Die Autorin

Rotpunktverlag

Malaika Wa Azania, mit eigentlichem Namen Malaika Lesego Samora Mahlatsi, wurde 1991 in Meadowlands, Soweto, geboren. Heute lebt sie in Grahamstown, wo sie an der Universität Geowissenschaften studiert.

Malaika war Generalsekretärin der African Youth Coalition und ist Botschafterin der Afrikanischen Jugendcharta. Ausserdem betreibt sie ihre eigene Firma, das Schreibbüro »Pen and Azanian Revolution«. 2012 gründete sie das panafrikanische »Magazin Afrikan Voices of the Left«. Seitdem schreibt und bloggt sie für verschiedene südafrikanische Print- und Onlinemedien.

 

Die Übersetzerin

Aus dem Englischen von Antje Papenburg. In Deutschland geboren und aufgewachsen, ging sie nach dem Abitur nach England, um English and American Literature and Drama an der University of Canterbury zu studieren. England wurde für die nächsten zehn Jahre ihre Wahlheimat. 2010 kehrte Antje Papenburg nach Deutschland zurück und wurde für Zürcher Klein- und Independent-Verlage tätig (Rotpunktverlag, Walde+Graf, APPLAUS) – im Lektorat sowie in Marketing, Presse und Vertrieb. Seit 2013 arbeitet sie als freiberufliche Independent-Lektorin, Übersetzerin und Autorin.

Angaben zum Buch

Titel: „Born Free. Mein Leben im Südafrika nach der Apartheid
Autorin: Malaika Wa Azania
Übersetzung: Antje Papenburg
192 Seiten.
Erschienen als Hardcover 2016 im Rotpunktverlag.

 

Diese Bücher standen ebenfalls zur Auswahl:
– Zakes Mda „Die Madonna von Excelsior
– Ivan Vladislavic: „Double Negative

Hinweis: Die Buchauswahl erfolgte in Absprache mit dem Kooperationspartner.
Die Buchclub-Mitglieder entschieden sich für dieses Buch.

Basler Afrika Bibliografien

In Kooperation mit den Basler Afrika Bibliografien.

 

 

Dezember 2017

Weihnachtspause.

2 Gedanken zu „Rückblick: Südafrika

  1. R. via Literaturecho sagt:

    Meine Buchtipps für Südafrika wären:
    André Brink: „A dry white season“
    J. Coetze: „Disgrace“
    Nadine Gordimer: „July’s people“
    und natürlich Mandelas Autobiografie: „My long way to freedom“, was literarisch weniger, aber historisch sehr interessant ist, allerdings auch sehr umfangreich.
    Liebe Grüsse, R.

  2. $ilvia Modalek sagt:

    Ich war zum ersten Mal beim Literaturabend dabei. Ich habe mich sofort wohl gefühlt. Es ist eine unkomplizierte, offene Gruppe, welche mich gut aufgenommen hat. Danke dafür! Besonders gefallen hat mir die gute Einführung in den Abend durch Lydia Zimmer. Sie hat die politische Lage in Südafrika sowie die Autorin durch Videobeiträge vorgestellt. Die anschliessende Diskussion über das Buch war interessant. Auch wenn ich noch nie dabei war und überhaupt noch nie bei einem Buchclub dabei war, konnte ich mich gut einbringen. Die Nachbereitung durch Lydia ist auch sehr wertvoll. Sie hat uns gute Links geschickt, durch welche wir uns noch genauer mit der Materie auseinander setzen können. Der Buchclub ist perfekt für mich. Danke für alles!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.